LVR-Industriemuseum, St. Antony-Hütte

Gründungsjahr 1982
Museumsleitung Kornelia Panek

Besucheranschrift

Antoniestr. 32 - 34
46119 Oberhausen

Postanschrift

Hansastr. 20
46049 Oberhausen

Tel.

  (02234) 9921-555 (kulturinfo-rheinland)

Fax

  (02234) 9921-300 (kulturinfo-rheinland)

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Ein Museum des Landschaftsverbandes Rheinland - www.lvr.de
Besucherinfo/Buchung - www.kulturinfo-rheinland.de

Beschreibung

Sie ist die Geburtsstätte der Ruhrindustrie: Die St. Antony-Hütte. 1757 floss hier erstmals im Ruhrgebiet Roheisen. Heute erzählt sie vom spannenden Beginn der Eisen- und Stahlindustrie, von bedeutenden Innovationen und vom harten Leben der Menschen, die dort arbeiteten. Ein Besuch der St. Antony-Hütte verspricht Spannung pur. Denn bei genauerem Hinsehen entpuppt sich ihre Entwicklung als ein faszinierender Wirtschaftskrimi mit schillernden Persönlichkeiten bis hin zu allerlei Schlitzohren und Ganoven. Betrug, Gewalt, Machtpolitik und nicht zuletzt die heikle Rolle der Kirche machen den Stoff aus, aus dem sich das Drama der Wiege der Industriekultur entwickelte. Auf der Hütte lebten und arbeiteten Protagonisten, ohne die das Ruhrgebiet nicht das geworden wäre, was es heute ist: Jacobi, Haniel, Krupp, Wenge – sie alle sind bedeutende Persönlichkeiten der Schwerindustrie. Die Hütte ist nicht nur die Geburtsstätte der Ruhrindustrie, sondern auch Wiege des späteren Weltkonzerns Gutehoffnungshütte (GHH) und damit des MAN-Konzerns, der heute modernste Lkw und Busse, Schiffsmotoren und Turbinen für den Weltmarkt produziert. Gegenüber im rund 1000 Quadratmeter großen LVR-Industriearchäologischen Park – Deutschlands erster seiner Art – wird mit den freigelegten Überresten des alten Werks seine beeindruckende Geschichte wieder lebendig. Eine in verschiedenen Sprachen verfügbare Audioführung erklärt, wann hier welche Gebäude standen und wie aus der einst kleinen Eisenhütte mit nur wenigen Bauten ein Industriebetrieb wurde, in dem rund 100 Menschen arbeiteten. 3-D-Animationen lassen die alten Hüttengebäude virtuell entstehen: ein Hochofen, ein Kupolofen, ein Kesselhaus, eine Gießerei und ein Dampfgebläse zum Antrieb der Öfen. Die Anlagen werden darin gemäß ihrer tatsächlichen Entwicklung hochgezogen, umgebaut und abgerissen und machen Funktion und Aussehen der Hütte anschaulich nachvollziehbar.

Anreise

PKW: von der A516 Richtung Arnheim, Ausfahrt Sterkrade weiter über die Straße Dreilinden und die Teutoburger Straße zur Antoniestraße, Beschilderung folgen.
ÖPNV: ab Oberhausen Hbf mit den Linien SB 92 oder SB 93 entweder bis Haltestelle „Klosterhardter Straße“, von dort ca. 6 min Fußweg oder bis Osterfeld Mitte, dann weiter mit der Linie 961 bis Haltestelle „Antony Hütte“
Weitere Informationen zur Anreise mit der DB erhalten Sie unter www.bahn.de
Weitere Informationen zur Anreise mit dem ÖPNV erhalten Sie vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr unter www.vrr.de
Weitere Informationen zur Anreise mit dem Fahrrad erhalten Sie unter www.radroutenplaner.nrw.de

Sonstige Tipps

Museum der Schwerindustrie (RIM), Museum Eisenheim (RIM)

Letzte Aktualisierung: 16.04.2014

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