Zentrum für verfolgte Künste
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1929/1955. Die erste documenta und das Vergessen einer Künstler:innengeneration
06.05.2022 - 11.09.2022
Ausstellung
Beschreibung
Gemeinsam mit dem documenta archiv blickt das Zentrum für verfolgte Künste Solingen parallel zur documenta fifteen im Frühjahr und Sommer 2022 zurück auf die Anfänge der Großausstellung. Beide Institutionen stellen die Frage, welche Rolle die documenta und ihre Gründer bei den Kanonisierungsprozessen in der bildenden Kunst der Nachkriegszeit spielten.Aus welchen Gründen gerieten zahlreiche Künstler:innen einer sich bis zur Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 heterogen und divers herausbildenden Gruppe nach 1945 in Vergessenheit?
Ein vergleichender Blick auf die Vierte Große Kunstausstellung Kassel (1929) und die erste documenta ebendort (1955), mit dem für beide Ausstellungen verantwortlichen Arnold Bode, offenbart die Bedeutung der documenta für diese Kanonisierungsprozesse: 30 Künstler:innen der Solinger Sammlung „Bürgerstiftung für verfolgte Künste“ waren auf der Ausstellung 1929 vertreten—1955 waren es nur drei. Ziel ist es, die Ausstellung von 1929 teilweise zu rekonstruieren und die Struktur des Vergessens über Statistiken, Biografien und Diagramme sichtbar werden zu lassen.
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
https://www.29-55.de/


