Stadt Düsseldorf, ab 05.08.2020, 30 Tage

NRW-FORUM Düsseldorf

#cute. Inseln der Glückseligkeit?

05.06.2020 - 16.08.2020
Kunstpalast

Angelika Kauffmann. Künstlerin, Powerfrau, Influencerin

30.01.2020 - 20.09.2020
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Antlitz der Stadt. 175 Jahre Fotogeschichte im Stadtmuseum Düsseldorf

31.01.2020 - 16.08.2020
Heinrich-Heine-Institut

Dem weißen Tanz der Wellen" - Über die Faszination des Meeres

15.03.2020 - 06.09.2020
Kunstpalast

Empört euch! Kunst in Zeiten des Zorns

27.08.2020 - 17.01.2021
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Märchenhaftes Meissen – Traumwelten der DDR

28.11.2019 - 10.01.2021
NRW-FORUM Düsseldorf

Martin Schoeller

28.02.2020 - 13.09.2020
Kunstpalast

Peter Lindbergh. Untold Stories

05.02.2020 - 27.09.2020
NRW-FORUM Düsseldorf

PORTRÄT. Fotografien von Matthias Schaller

11.08.2020 - 10.01.2021
Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf

Retrospektive: 75 Jahre Frieden und Freiheit in Apeldoorn und Düsseldorf

07.07.2020 - 06.09.2020
Kunstpalast

Sichtweisen. Die neue Sammlung Fotografie

19.02.2020 - 13.09.2020
Kunsthalle Düsseldorf

SUBJEKT und OBJEKT. FOTO RHEIN RUHR

21.03.2020 - 16.08.2020
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K21 Kunstsammlung im Ständehaus

Thomas Ruff

09.05.2020 - 16.08.2020
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Thomas Schütte. Keramik

30.05.2020 - 23.08.2020
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Übergangsheim Schiessstraße – Fotografien zwischen Flur und Pforte von Richard Reisen

17.07.2020 - 30.08.2020
K.I.T. - Kunst im Tunnel

Yann Annicchiarico: Diener zweier Herren

18.07.2020 - 08.11.2020
Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf

„IM NAMEN DES VOLKES!? §175 StGB im Wandel der Zeit.“

30.06.2020 - 09.08.2020

Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Besucheranschrift

Berger Allee 2
40213 Düsseldorf

Postanschrift

Berger Allee 2
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(0211) 8996170

Fax:

(0211) 8994019
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  • Museum bietet: Führungen für Hörbehinderte
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  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
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  • Museum bietet: Führungen für Senioren
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Übergangsheim Schiessstraße – Fotografien zwischen Flur und Pforte von Richard Reisen
17.07.2020 - 30.08.2020

Ausstellung

Beschreibung

Ausstellung in den Projekträumen/Geburtstagszimmer

Das Stadtmuseum präsentiert gemeinsam mit Richard Reisen unter dem Titel „Übergangsheim Schiessstraße – Fotografien zwischen Flur und Pforte von Richard Reisen“ eine fotografische Ausstellung, die aufgrund ihrer Thematik ebenso historisch wie aktuell ist. Für mehrere Monate arbeitete der Designer und Fotograf Richard Reisen 1989 als Wachmann im Übergangsheim Schiessstraße 5 in Düsseldorf-Heerdt. Bei Tag und Nacht entstehen Momentaufnahmen von der Pforte, auf den Fluren, vor der Tür, in Zimmern und in den Gemeinschaftsküchen. Als Wachmann war er Teil des fotografierten Systems, und dennoch konnte er Menschen, Situationen, Gegenstände so aufnehmen, als wären sie noch nie vorher gesehen worden. Heute wirken diese Bilder fremd und nah zugleich: Flucht und Migration ist immer noch und immer mehr ein Thema unserer Zeit,
und doch sind die Bilder so alt, dass vieles auf ihnen als Geschichte erscheint. Da sind die handschriftlichen Eintragungen in ein Besucherbuch, da sind die altmodischen Schiebefenster, der Zigarettenautomat – und überhaupt das Rauchen in allen Zimmern. Und doch gibt es Motive, die ewig gleich sind und bleiben: das Porträt neben einem Auto, das stolze Sitzen auf dem eigenen Fahrrad, das aufwändige Kochen an einer viel zu kleinen Herdplatte, das Warten neben der laufenden Waschmaschine. Auch die Autobahn vor der Terrasse ist geblieben samt Aussicht darauf aus den
Zimmern und vom Balkon. Wichtiges Motiv ist das Totschlagen von Zeit: Haareschneiden, Rauchen, Telefonieren, Herumhängen.
Der Blick von Richard Reisen ist von Neugier geprägt, von Selbstvergewisserung der Doppelrolle in Arbeit und Reportage. Drei Jahrzehnte später ist die Situation von Flüchtlingen und Migrant*innen noch immer schwierig; statt in einem alten Hotel wohnen sie nun in Containern oder speziell errichteten Unterkünften. Aber auch die liegen immer noch am Stadtrand, sind als Wohnorte nicht attraktiv und oft für die Bewohner*innen mit Mühen im Erreichen von Ämtern und Jobs verbunden. Insofern sind die Bilder von Richard Reisen gleichermaßen historisch wie aktuell.

Link zur Ausstellung:

www.duesseldorf.de/stadtmuseum

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