Stadt Düsseldorf, ab 23.03.2019, 30 Tage

Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Alle Farben Chinas! Glasurenvielfalt aus über 1000 Jahren

20.09.2018 - 31.03.2019
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Brillo Box con pappagalli

30.01.2019 - 24.03.2019
Kunsthalle Düsseldorf

d – polytop. Kunst aus Düsseldorf

23.02.2019 - 28.04.2019
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K21 Kunstsammlung im Ständehaus

Ed Atkins. Ye Olde Food

23.02.2019 - 16.06.2019
Kunstpalast

FABELFAKT. Pia Fries

28.03.2019 - 16.06.2019
Kunstpalast

Fotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus

08.03.2019 - 10.06.2019
NRW-FORUM Düsseldorf

Körperwende – von Nam June Paik bis Hiroshi Ishiguro

29.03.2019 - 05.05.2019
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K21 Kunstsammlung im Ständehaus

Planet 58. Absolvent_innen der Kunstakademie Düsseldorf 2018

07.02.2019 - 31.03.2019
NRW-FORUM Düsseldorf

Two Rivers. Joachim Brohm / Alec Soth

29.03.2019 - 07.07.2019
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Urbane Parallelen – Düsseldorf/Haifa

07.02.2019 - 28.04.2019
K.I.T. - Kunst im Tunnel

Von mir aus. Junge Fotografie aus Düsseldorf

23.03.2019 - 16.06.2019
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Wechselwirkungen - Meister und Gesellen des Bauhauses zwischen Werkstatt und Industrie

17.02.2019 - 12.05.2019
Heinrich-Heine-Institut

Wortwelten – Bildwelten

31.03.2019 - 19.05.2019
Kunstpalast

Zwischen Nähe und Distanz: Konstruktion von Wirklichkeiten. Von Goya bis Picasso

16.01.2019 - 02.06.2019
Kunstpalast

„Zu schön, um wahr zu sein“ - das Junge Rheinland

07.02.2019 - 02.06.2019

K.I.T. - Kunst im Tunnel

Besucheranschrift

Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf

Postanschrift

Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf

Tel.:

(0211) 8920769
  • Museum bietet: Führungen für geistig Geforderte
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Führungen für Hörbehinderte
  • Museum bietet: Newsletter
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Führungen für Sehbehinderte
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Führungen für Menschen mit demenziellen Veränderungen
  • Museum bietet: Führungen für Senioren
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Führungen für Gehbinderte

Natalie Häusler: Honey
23.06.2018 - 23.09.2018

Ausstellung

Beschreibung

Die intensive Auseinandersetzung mit der Tunnelarchitektur begann für Natalie Häusler (*1983) schon vor Monaten. Ihre künstlerische Position beinhaltet folgenden Arbeitsansatz: Sie konzipiert Räume, Environments oder Umgebungen, in denen Objekte und Sprache organisch zusammenkommen. Malerei und das geschriebene Wort bilden hierfür die Ausgangsposition, die zwischen Dichtung und bildender Kunst angesiedelt ist. Im Laufe eines Arbeitsprozesses integriert die Künstlerin dann skulpturale, malerische, funktionale und klangliche Elemente in ihr Konzept.

Für Honey bildet der Roman de la Rose, ein ursprünglich im Mittelalter verfasstes französisches episches Prosagedicht, die Ausgangsbasis. Der Text war zu seiner Zeit sehr populär und hat gleichzeitig eine der ersten belegten Formen feministischer Literaturkritik ausgelöst: Christine de Pizans Querelle du Roman de la Rose. Die Handlung umfasst einen langen Traum, der sich in einem verschlossenen (Lust-)Garten abspielt und durch ausgeklügelte Allegorien in die Kunst der höfischen Liebe einführt, wobei die Rose für die weibliche Sexualität steht.

Im KIT schafft Natalie Häusler durch selbst verfasste Verse auf Basis des mittelalterlichen Originals einen verschlossenen Garten, in dem Angst, Faszination, Liebe und Religion verkörpert werden durch Bilder, Objekte und Sound. Diese allegorischen Figuren stehen für eine zeitgenössische Umschreibung und Transformation von Texten, die der Künstlerin bei ihren literarischen Recherchen begegnen. (So bezieht sich der Titel der Ausstellung sowohl auf ein Werk des Psychoanalytikers Jacques Lacan als auch auf das Gedicht The Honey Bear von Eileen Myles.)

Anders als die höfische Gesellschaft, die das Idealbild des Zier- oder Lustgartens als Staffage zur Darstellung ihres überfeinen Lebensstils nutzte, weicht der von Natalie Häusler geschaffene Raum nicht ab vom alltäglichen Leben. Der Besucher trifft hier auf die Gefühle und Gedanken der Künstlerin; er kann, auch interaktiv, teilhaben an ihrem Werk.

Link zur Ausstellung:

www.kunst-im-tunnel.de

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