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LOCATION:Andreas-Broicher-Platz 1\, 53909 Zülpich
DESCRIPTION:Wasser ist Leben und die wertvollste Ressource auf unserem Planeten. So bestehen nicht nur große Teile unseres Körpers aus Wasser, Wasser bedeckt zugleich zwei Drittel der Erde und ist lebensnotwendig für Pflanzen, Tiere und Menschen. Prognosen deuten darauf hin, dass der globale Wasserbedarf bis zum Jahr 2050 um 55 Prozent steigen wird. Das zeigt, welche Bedeutung die Ressource Wasser in Zukunft haben wird. So ist qualitativ hochwertiges Wasser vielerorts heute schon zu einem knappen Gut geworden. Vor diesem Hintergrund gilt es, den Wert des Wassers zu erkennen und Wasserrisiken zu minimieren.\nEin Fokus liegt auf Hochwasserschutz und Renaturierung Die Ausstellung „Wasser in der Bördelandschaft“ veranschaulicht dies am Beispiel einer landwirtschaftlich geprägten Landschaft wie der Zülpicher Börde. Sie liefert spannende Informationen zu den Themen Grundwasser, Abwasser, Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz. Dabei geht sie auch auf das katastrophale Hochwasserereignis vom Juli 2021 ein und verdeutlicht nochmals, welche Zerstörungskraft heftige Niederschläge und die daraus resultierenden, wild abfließenden Wassermassen entwickeln können und welche\nAuswirkungen dies gerade in dicht besiedelten und teilweise stark versiegelten Bereichen mit sich bringen kann. Sie unterstreicht die Herausforderungen, vor denen wir diesbezüglich stehen, und betont, warum es wichtig ist, aus den Erfahrungen vergangener Hochwasserereignisse zu lernen und die Hochwasservorsorge stetig weiterzuentwickeln. Auch das Thema Renaturierung ist Teil der Ausstellung, denn die Erft und ihre Nebenflüsse unterliegen seit Jahrhunderten sich wandelnden wasserwirtschaftlichen Nutzungen und Belastungen. Das führte vielerorts zu einer ökologischen „Verarmung“ und einem Rückgang der Artenvielfalt. Zudem versperren Wehre und Stauanlagen den Wasserbewohnern – zum Beispiel Fischen – den Weg zwischen Flussmündung und Quelle. Um dem entgegenzuwirken, ist eine naturnahe Umgestaltung der Gewässer erforderlich, ganz im Sinne der im Jahr 2000 in Kraft getretenen Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Zahlreiche, vom Erftverband durchgeführte Renaturierungsprojekte tragen dazu bei, den Gewässern wieder mehr Raum zu geben und ihren natürlichen Verlauf wiederzubeleben.\nNäheres dazu und zu anderen Wasserthemen erfahren Sie in der Ausstellung, die dabei auch Fragen der Gewässergüte und des Klimawandel aufgreift.
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