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LOCATION:Ständehausstraße 1\, 40217 Düsseldorf
DESCRIPTION:In seinem sechs Jahrzehnte umfassenden Schaffen hat sich Gerhard Richter (*1932) mehrmals mit dem Thema Holocaust und der Darstellbarkeit der Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Erst in seinem Birkenau-Zyklus, der 2014 entstanden ist, fand der Künstler einen Umgang mit und eine Form für das Thema. Dem Werk liegen vier Fotografien zugrunde, die von Häftlingen des KZ Auschwitz-Birkenau heimlich und unter Lebensgefahr aufgenommen wurden.\n\nIm ersten Schritt hat Gerhard Richter die Fotos in vergrößertem Maßstab auf Leinwände übertragen. Als das Ergebnis nicht seinen Erwartungen entsprach, begann er sie zu über-malen, bis schließlich die Figuration verschwand.\n\nGezeigt werden diese vier abstrakten Bilder zusammen mit vier grauen Spiegeln, die den Gemälden gegenüber hängen und den Abzügen der vier Fotos aus dem Konzentrationslager in einer Installation, die von Spiegelungen, Referenzen und Bezügen geprägt ist. In seinem Birkenau-Zyklus stellt Richter grundsätzliche Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen der Malerei und der Repräsentation. Er schafft einen Raum für Reflexion und Erinnerung.\n\nDie Ausstellungen in der Bel Etage werden gefördert durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda Bank West.
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SUMMARY:Gerhard Richter. Birkenau-Zyklus\, Zeichnungen\, Übermalte Fotos
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