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LOCATION:Heinrich-Böll-Platz\, 50667 Köln
DESCRIPTION:Die künstlerischen Positionen der Gruppenausstellung "Dynamische Räume" legen kolonialistische Machtverhältnisse der Vergangenheit und Gegenwart offen und spiegeln in ihren Arbeiten aktuelle Erfahrungen Schwarzer Identität jenseits von stereotypen Vorstellungen.\n\nFür diese Ausstellung ist das Kunstmagazin Contemporary And (C&) in Köln zu Gast. Gegründet von Yvette Mutumba und Julia Grosse, versteht sich C& als „ein dynamischer Ort, an dem Themen und Informationen zur zeitgenössischen Kunstpraxis aus afrikanischen Perspektiven reflektiert und vernetzt werden“ jenseits des westlichen Kanons. Dafür nutzt C& verschiedene Formate: Knotenpunkt ist die mehrsprachige Online-Plattform mit Ausstellungsrezensionen, Interviews, Kolumnen und Nachrichten aus dem Kunstbetrieb und einer digitalen Plattform für junge Videokunst. Zweimal jährlich erscheint ein gedrucktes Magazin.\n\nIm Museum Ludwig steht das Langzeitprojekt C& Center of Unfinished Business im Mittelpunkt. Es handelt sich um eine partizipative Bibliothek, die durch Publikationen und Videos die Spuren kolonialer Machtverhältnisse und deren Wirken bis in die Jetztzeit sichtbar macht. Es knüpft dynamische Verbindungen zum Museum, dessen Standort und seinen Besucher*innen. In einer eigens für die Ausstellung entwickelten Bibliotheksarchitektur sind neben C&-eigenen Beständen auch ausgewählte Publikationen der Kunst- und Museumsbibliothek Köln integriert. Indem das Center of Unfinished Business Aspekte des kolonialen Erbes thematisiert, regt es die unabgeschlossene Diskussion um dessen Fortleben in den unterschiedlichsten Bereichen an.\n\nNeben dem Center of Unfinished Business sind Videoarbeiten der Künstler*innenkollektive The Nest Collective (Kenia) und CUSS & Vukani Ndebele (Südafrika) aus der Videoplattform C& Commissions zu sehen sowie Werke der Künstler*innen der afrikanischen Diaspora Nkiruka Oparah und Frida Orupabo.\n\nWährend die Künstler*innen von C& Commissions die alltägliche gesellschaftliche Situation ihrer Heimatländer zum Ausgangspunkt nehmen und diese filmisch – einmal als Kammerspiel, einmal als Horrorfilm – verarbeiten, stellen Oparah und Orupabo mit Hilfe von Collageverfahren widerständige Bilder Schwarzer Körper her. Die Praxis beider Künstler*innen zeichnet sich durch die Reflexion afrodiasporischer Identität aus sowie durch die Befragung von Eigen- und Fremdrepräsentation, der Wiederaneignung von abgebildeten Körpern und den Einfluss von Bildkulturen des Internets. Ihre Werke erweitern die Inhalte der Bibliothek in visuelle und digitale Bereiche von Wissensproduktion.
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SUMMARY:HIER UND JETZT im Museum Ludwig - Dynamische Räume
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