Stadt Düsseldorf, ab 27.11.2022, 30 Tage

Filmmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Animal Actors - Tierische Stars in Film und TV

24.11.2022 - 31.07.2023
SchifffahrtMuseum Düsseldorf

Aus dem Depot: Arbeitsschiffe für den Rhein

01.10.2022 - 30.11.2022
Kunstpalast

CHRISTO UND JEANNE-CLAUDE PARIS. NEW YORK. GRENZENLOS

07.09.2022 - 22.01.2023
Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum

Das Mädchen im Tagebuch. Auf der Suche nach Rywka aus dem Getto in Lodz.

10.11.2022 - 28.01.2023
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

Der Mucha – Ein Anfangsverdacht

03.09.2022 - 22.01.2023
SchifffahrtMuseum Düsseldorf

Die Jacht – Prestige und Luxus auf dem Rhein“

17.12.2022 - 12.02.2023
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

Die Sammlung. Befragen und Weiterdenken

06.07.2021 - 01.01.2023
K.I.T. - Kunst im Tunnel

Down The Rabbit Hole

08.10.2022 - 15.01.2023
Kunsthalle Düsseldorf

Es liebt Dich und Deine Körperlichkeit ein Verwirrter

10.12.2022 - 19.02.2023
Kunstpalast

Evelyn Richter

22.09.2022 - 08.01.2023
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Gold & 1000 Farben – Kunsthandwerk aus Japan

20.10.2022 - 26.02.2023
Heinrich-Heine-Institut

Heinrich Heine. Lebensfahrt - Eine Graphic Novel zum 225. Geburtstag

27.11.2022 - 30.04.2023
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Herma Körding – Augenblicke

12.10.2022 - 27.11.2022
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Im Auge des Drachen – Keramik aus Vietnam und Thailand

28.04.2022 - 29.01.2023
Stiftung Schloss und Park Benrath - Corps de Logis

KURFÜRSTLICHE ZEITMESSER. DIE UHRENSAMMLUNG VON SCHLOSS BENRATH

13.05.2022 - 28.02.2023
Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf

Molari im Heinefeld

18.10.2022 - 14.05.2023
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Ralf Brueck – Der Innere Raum

11.11.2022 - 04.12.2022
Aquazoo Löbbecke Museum

Sex and Gender: Diverse Geschichten aus der Natur

29.10.2022 - 01.04.2023
Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf

Viral Theatres: Pandemic Past/Hybrid Futures

11.09.2022 - 12.02.2023
Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf

Von Wunschzetteln und Theaterliebe - 100 Jahre Düsseldorfer Volksbühne

05.11.2022 - 12.02.2023
NRW-FORUM Düsseldorf

Wonderwalls: Street Art und Designer Toys

30.09.2022 - 05.02.2023

Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf

Besucheranschrift

Mühlenstr. 29
40200 Düsseldorf

Postanschrift

Mühlenstr. 29
40200 Düsseldorf

Tel.:

(0211) 8996205 oder 8996206

Fax:

(0211) 8929137
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Freier Eintritt
  • Museum bietet: Newsletter
  • Museum bietet: Teilweise Rollstuhlzugänglich

zwangs sterilisiert. Eingriffe in die Menschenwürde in Düsseldorf 1934-1945
01.02.2022 - 28.08.2022

Ausstellung

Beschreibung

Zu den "vergessenen Opfern" der NS-Diktatur gehören bis heute diejenigen Menschen, die einer Zwangssterilisation unterzogen wurden. Die "Unfruchtbarmachung" von Männern und Frauen, die man als angeblich "erbkrank" und als Gefahr für die "Rassenhygiene" des deutschen Volkes einstufte, war keine Randerscheinung: Zwischen 1934 und 1945 wurden alleine in Düsseldorf tausende Menschen Opfer dieses entwürdigenden Eingriffs. Gemeinsam mit dem Stadtarchiv Düsseldorf und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Landeshauptstadt widmet sich die Mahn- und Gedenkstätte vom 1. Februar bis 6. Juni in einer Sonderausstellung diesem Thema.

Allein im Stadtarchiv haben sich über 3.200 Akten des damaligen "Erbgesundheitsgerichtes" erhalten. Das eigens eingerichtete "Erbgesundheitsgericht" an der Mühlenstraße entschied über das weitere Leben der Betroffenen. Vielfach waren es Wohlfahrtsämter, Heime oder Pflegeanstalten, die als "erbkrank" stigmatisierte Menschen anzeigten. Die Maschinerie, die mit einer "Meldung" beim Gesundheitsamt einsetzte und dann nach mehreren Instanzen bis in den OP-Saal führte, wurde von zahlreichen Verantwortlichen in Gang gesetzt: Amtsärzte, Juristen und Behördenvertreter, Vormünder und Anstaltsleiter, Hausärzte und Psychiater wirkten an diesen Vorgängen aktiv mit.

Hinter jeder der Akte im Stadtarchiv steht eine betroffene Person, manchmal auch ganze Familien, die von der NS-Idee eines "gesunden Volkskörpers" heimgesucht wurden und meist der Zwangssterilisierung zum Opfer fielen. Dieses über viele Jahre wenig beachtete Kapitel der NS-Zeit, das auch ein Vorläufer der vom NS-Staat durchgeführten "Krankenmorde" war, wurde anhand lokaler und regionaler Quellen untersucht, aufbereitet und im Rahmen der Sonderausstellung zusammengetragen. Auf großformatigen Tafeln im Hinterhaus der Gedenkstätte werden die strukturellen Bedingungen, die Mitwirkenden und deren Entscheidungsgrundlagen vorgestellt. Immer wieder werden einzelne Beispiele von Menschen vor Augen geführt, die zwangssterilisiert worden waren. Eine Einführung in die nationalsozialistische "Rassenhygiene" und in rassistische Körperkonzepte sowie ein Ausblick auf das Weiterleben von Täter wie auch von Betroffenen ergänzen die Ausstellung.

Link zur Ausstellung:

www.gedenk-dus.de

Download Kalenderdaten:

Kalender