Stadt Bonn, ab 22.03.2019, 30 Tage

Frauenmuseum

100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch - vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat

03.10.2018 - 01.11.2019
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

ANGST - Eine deutsche Gefühlslage?

10.10.2018 - 19.05.2019
MUSEUM AUGUST MACKE HAUS

Ein Künstlerpaar der Moderne - Emil Maetzel & Dorothea Maetzel-Johannsen

23.11.2018 - 24.03.2019
Ernst-Moritz-Arndt-Haus

Ernst Moritz Arndt - Professor in Bonn

13.03.2019 - 26.05.2019
LVR-LandesMuseum Bonn / Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte

Europa in Bewegung. Lebenswelten im frühen Mittelalter

15.11.2018 - 12.05.2019
Frauenmuseum

EUROTOPIA – Frauen für Europa!

19.01.2019 - 24.03.2019
MUSEUM AUGUST MACKE HAUS

GRATWANDERUNG. Expressionistische Holz- und Linolschnitte aus der Sammlung Museum August Macke Haus

12.04.2019 - 15.09.2019
Bundeskunsthalle

Kino der Moderne. Film in der Weimarer Republik

14.12.2018 - 24.03.2019
Frauenmuseum

Kunst aus mehreren Jahrzehnten. Brunhilde Odenkirchen

27.01.2019 - 24.03.2019
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Made in England. Fotografien von Peter Dench

07.12.2018 - 10.11.2019
Bonner Altamerika-Sammlung (BASA)

maraké – Konfirmation. Wege in die Welt der Erwachsenen

14.12.2018 - 31.07.2019
Deutsches Museum Bonn

PLAYMOBIL-Technikgeschichte(n) – Sammlung Oliver Schaffer

12.04.2019 - 25.08.2019
LVR-LandesMuseum Bonn / Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte

Ritter und Burgen - Zeitreise ins Mittelalter. Eine Mitmachausstellung

27.09.2018 - 25.08.2019
Kunstmuseum Bonn

STEREO_TYPEN

21.03.2019 - 02.06.2019
Kunstmuseum Bonn

VIDEONALE.17 - REFRACTED REALITIES Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen

21.02.2019 - 14.04.2019
LVR-LandesMuseum Bonn / Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte

Walter Dohmen - Die bewegte Linie

21.02.2019 - 21.04.2019

Frauenmuseum

Besucheranschrift

Im Krausfeld 10
53111 Bonn

Postanschrift

Im Krausfeld 10
53111 Bonn

Tel.:

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Fax:

(0228) 696164
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Teilweise Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Führungen für geistig Geforderte
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Führungen für Menschen mit demenziellen Veränderungen
  • Museum bietet: Führungen für Senioren

100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch - vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat
03.10.2018 - 01.11.2019

Ausstellung

Beschreibung

Der erste Teil der Ausstellung thematisiert den Kampf um politische Partizipation anlässlich des 100 jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Stimmen laut, die politische Rechte für Frauen forderten. Die Aktivistinnen mussten viel Überzeugungsarbeit leisten – und das nicht nur bei Männern. Besonders im Rheinland stieß die Forderung nach dem allgemeinen gleichen Wahlrecht auf Skepsis bis Abwehr, viele Frauenrechtlerinnen bevorzugten das Dreiklassenwahlrecht für beide Geschlechter. Erschwert wurde ihr Engagement durch politische Vereins- und Versammlungsverbote für Frauen.

Nach der Erlangung des Wahlrechts 1918 waren Frauen in allen europäischen Staaten nur in sehr geringer Zahl im Parlament repräsentiert. Die Weimarer Republik startete für Frauen hoffnungsvoll: Im Deutschen Reich waren Frauen im ersten demokratisch gewählten Reichstag 1919 mit 9,6 % vergleichsweise gut vertreten, doch bei jeder Wahl nahm ihr Anteil ab, bis sie 1933 faktisch ihr passives Wahlrecht wieder verloren. Die meisten Kandidatinnen für die Landtags- und Reichstagswahlen bekamen keinen guten Listenplatz. Dennoch konnten die wenigen Parlamentarierinnen wichtige Rechtspositionen für Frauen durchsetzen.
Die Bonner Republik knüpfte an das Erbe von Weimar an. Nach der Erlangung der Gleichberechtigung im Grundgesetz 1949 forderten Frauen eine Überarbeitung der frauendiskriminierenden Paragraphen im BGB und Regierungsbeteiligung. Die erste westdeutsche Ministerin auf Bundesebene, Elisabeth Schwarzhaupt, trat erst 1961 ihr Amt an. Kanzler Adenauer hatte sich lange gegen eine Frau in seinem Kabinett gewehrt, doch musste er sich schließlich dem Druck der Frauen-Union beugen.

„100 Jahre Frauenpolitischer Aufbruch“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in
NRW. "100 jahre bauhaus im westen" ist ein Projekt des NRW-Ministeriums
für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und
Westfalen-Lippe. Schirmherrn ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin
für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Link zur Ausstellung:

www.frauenmuseum.de

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Kalender