Frauen Museum

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  • Museum bietet: Teilweise Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Führungen für geistig Geforderte
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Führungen für Menschen mit demenziellen Veränderungen
  • Museum bietet: Führungen für Senioren
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen

Künstlerpaare. Paare – Künstlerpaare – Arbeitsbeziehungen
23.07.2017 - 01.11.2017

Ausstellung

Beschreibung

Auslöser für das 2. Thema im Thema (Katharina von Bora. Von der Pfarrfrau zur Bischöfin) waren die zahlreichen Doppelportraits von Lucas Cranach des Älteren. In seinem Haus wohnte Katharina von Bora in der ersten Zeit nach ihrer Flucht aus dem Kloster. Der Künstler und Zeitgenosse gibt der Reformation ihr Gesicht, für die Zeit in Wittenberg immerhin ein Doppelgesicht.
Es ist für das Frauenmuseum auch eine gute Gelegenheit, männliche Künstler einzubeziehen (bisher hatten wir zwar Studenten und Studentinnen, Schüler und Schülerinnen aber wenige männlichen Künstler außer sie greifen ein Thema auf wie "Politikerinnen"). Es gilt, über Ehe, Partnerschaft und Arbeitsgemeinschaft bis zur Arbeitssymbiose nachzudenken bis hin zur Auflösung von Geschlechtergrenzen.
Paare können sich gegenseitig stärken wie das erste Pfarrehepaar, Paare können sehr eng zusammenarbeiten oder nebeneinander in getrennten Räumen, Paare können im Laufe ihres Lebens enge Phasen haben oder sich auseinanderleben, Paare können nach dem Ende der Liebesbeziehung immer noch zusammenarbeiten, Paare können aber auch in Streit geraten bis zum gegenseitigen Zerstören.
Die vorgestellten Künstlerpaare sind Mann-Frau, oder Frau-Frau oder zwei Schwestern, Paare von größtem Zusammengehörigkeitsgefühl oder Paare nach dem Ende der Beziehung.
Für Luther und seine Lutherin lässt sich sagen, dass sie von einem eher unterkühlten Verhältnis im Laufe der Ehe immer enger zusammenwuchsen und sich sehr zu schätzen wussten. Zunächst hatte sich Luther wenig frauenfreundlich geäußert über die Aufgaben der Frauen (zum Gebären da, sollen sich tot tragen…), später titulierte er sie mit "Herr Käthe".

Link zur Ausstellung:

www.frauenmuseum.de

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