Stadt Düsseldorf, ab 18.10.2017, 30 Tage

Heinrich-Heine-Institut

"Brotloseste der Künste, Poesie!" Schriftsteller in Geldnot

03.09.2017 - 12.11.2017
Museum Kunstpalast

"Glas ist schön und gefährlich". Jan Fišar – Arbeiten aus der Sammlung Frauke Thole

10.11.2017 - 04.03.2018
K.I.T. - Kunst im Tunnel

AKADEMIE

21.10.2017 - 07.02.2018
Kunsthalle Düsseldorf

AKA­DE­MIE

21.10.2017 - 07.02.2018
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Aktion Berger Allee. Ein bürgerliches Trauerspiel

06.09.2017 - 26.11.2017
Museum Kunstpalast

AXEL HÜTTE. Night and Day

23.09.2017 - 14.01.2018
Museum Kunstpalast

Bilder ohne Schatten. Eine Auswahl aus der Sammlung Kemp

24.09.2017 - 07.01.2018
Akademie-Galerie - Neue Sammlung

CHRISTIAN MEGERT - Professor für den Lehrstuhl Integration Bildende Kunst und Architektur an der Kunstakademie Düsseldorf von 1976 bis 2001

21.10.2017 - 14.01.2018
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Gabriele Henkel: Stillleben? Porzellan und Aquarelle

28.09.2017 - 19.11.2017
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Leiko Ikemura: Märchenwald

04.11.2017 - 01.01.2018
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Liebe mich wie ich dich – Botschaften auf Keramik

16.11.2017 - 04.03.2018
Museum Kunstpalast

Magische Natur: Carl Wilhelm Kolbe d. Ä., Franz Gertsch, Simone Nieweg, Natascha Borowsky

20.10.2017 - 07.01.2018
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Markus Karstieß. Turning to speak

13.07.2017 - 22.10.2017
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Reformation?

08.09.2017 - 03.12.2017
Museum Kunstpalast

SPOT ON: 1937. Die Aktion ‚Entartete Kunst‘ in Düsseldorf

14.07.2017 - 01.08.2018
Museum Kunstpalast

“Beauty is a Rare Thing”. Kunst im Gleichgewicht von Buchheister bis Serra

14.04.2017 - 07.01.2018
Museum Kunstpalast

„Der große Durst – Emailgläser aus der Sammlung Dr. Schicker, Berlin“

16.06.2017 - 16.11.2017

K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

Besucheranschrift

Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Postanschrift

Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel.:

(0211) 8381130

Fax:

(0211) 8381-201 oder -202
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Behindertenparkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Newsletter
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Abends geöffnet

Art et Liberté – Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938–1948)
15.07.2017 - 15.10.2017

Ausstellung

Beschreibung

Mit mehr als 200 Leihgaben aus rund 50 Sammlungen in zwölf Ländern, darunter Gemälde und Grafiken, Fotografien, Filme, Bücher und Dokumente, wird zum ersten Mal überhaupt die Geschichte der heute fast vergessenen ägyptischen Künstlergruppe Art et Liberté ("Kunst und Freiheit", "jama’at al-fann wa al-hurriyyah") präsentiert. Das surrealistische Kollektiv aus Schriftstellern und bildenden Künstlern formierte sich kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im vom britischen Empire kontrollierten Königreich Ägypten im Kampf gegen Faschismus, Nationalismus und Kolonialismus.

Beteiligte Künstler und Künstlerinnen wie Hassan El-Telmisani, Inji Efflatoun, Fouad Kamel, Amy Nimr, Samir Rafi oder Ramses Younane bringen in ihren Werken das politische, ästhetische und soziale Engagement der Gruppe zum Ausdruck. Deren treibende Kraft war der in Kairo lebende Dichter und Literaturkritiker Georges Henein, Diplomatensohn und Kosmopolit, der bereits ab 1933 engen Anschluss an die Pariser Surrealisten um André Breton hatte. Der oft provokative, immer poetische, subversive und anarchische Surrealismus mit seiner engen Verschmelzung von Dichtung und Malerei trat auch von Kairo aus gegen politische Unterdrückung und für ein freiheitliches Menschenbild ein.

Zur Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hat die Ausstellung einen direkten Bezug, denn das ägyptische Künstlerkollektiv hat sich ausdrücklich mit vielen heute in der Sammlung zu sehenden Künstlern der Klassischen Moderne, die von Hitler, Mussolini oder Franco verfolgt worden sind, solidarisiert. Mit Blick auf die diffamierende NS-Propagandaschau überschrieb die Art et Liberté-Gruppe ihr Gründungsmanifest vom Dezember 1938 mit "Es lebe die entartete Kunst!" und forderte: "Lasst uns gemeinsam das Mittelalter besiegen, das im Herzen des Okzidents entsteht."

Der Blick auf die vielfältigen Aktivitäten der Gruppe Art et Liberté ist der Prolog zu der für den Herbst 2018 im K20 geplanten umfangreichen Präsentation Die exzentrische Moderne, die im Rahmen des Forschungsprojekts "museum global" (2015–2018) Erscheinungsformen nicht-westlicher moderner Kunst auf verschiedenen Kontinenten untersucht. Als erste Kunstströmung der Moderne hat der Surrealismus eine internationale Wirkung entfaltet. Mit einer neuen Definition von Surrealismus etablierte Art et Liberté in Kairo eine zeitgenössische Bildsprache, die gleichermaßen im Globalen wie im Lokalen wurzelte.

Link zur Ausstellung:

www.kunstsammlung.de

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