Stadt Köln, ab 17.01.2018, 30 Tage

Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur

Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler

10.03.2017 - 28.01.2018
Museum Ludwig

Black Power – Flower Power: Fotografien von Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch

03.02.2018 - 03.06.2018
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Blick in die Sammlung: Francesco Neri – Trophy and Treasure

01.09.2017 - 28.01.2018
Museum für Ostasiatische Kunst Köln

Das gedruckte Bild. Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur

03.12.2017 - 29.04.2018
Museum Schnütgen - Kunst des Mittelalters

Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen

20.10.2017 - 28.01.2018
Domschatzkammer Köln

Handschriften aus der Dombibliothek

14.10.2017 - 18.02.2018
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

01.06.2017 - 01.07.2018
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Il deserto rosso now - Photographische Reaktionen auf Antonionis Filmklassiker

01.09.2017 - 28.01.2018
Kölnisches Stadtmuseum

IM RECHTEN LICHT

16.12.2017 - 25.03.2018
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Im Spielrausch: Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern

19.08.2017 - 04.02.2018
Museum Ludwig

James Rosenquist. Painting as Immersion oder das Eintauchen ins Bild

18.11.2017 - 11.03.2018
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Jugend- und Schülergedenktag 2018

20.01.2018 - 04.02.2018
Skulpturenpark Köln

KölnSkulptur #9

15.10.2017 - 30.06.2019
artothek - Raum für junge Kunst

Nico Joana Weber - Monstera deliciosa

11.01.2018 - 17.02.2018
KOLUMBA

Pas de deux. Römisch-Germanisches Kolumba

15.09.2017 - 20.08.2018
Käthe Kollwitz Museum Köln

SELBSTBILDNISSE— TREMEZZA VON BRENTANO

15.12.2017 - 25.02.2018
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Stylepark Selected imm 2018 at MAKK

15.01.2018 - 21.01.2018
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Tintoretto – A Star was born

06.10.2017 - 28.01.2018
Kölnisches Stadtmuseum

Trotzdem Alaaf! Kölner Rosenmontag 1991 + 2017 / IM RECHTEN LICHT

16.12.2017 - 25.03.2018
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung

19.10.2017 - 18.02.2018
Museum Ludwig

Werner Mantz. Architekturen und Menschen

14.10.2017 - 21.01.2018
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Wundervoll: Honthorsts Anbetung der Hirten

17.11.2017 - 04.02.2018
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Wüste – Meer – Schöpferahnen: Aboriginal Art der Spinifex und der Yol?u

10.11.2017 - 04.03.2018

makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Besucheranschrift

An der Rechtschule
50667 Köln

Postanschrift

An der Rechtschule
50667 Köln

Tel.:

(0221) 22123860 oder 22126714

Fax:

(0221) 22123885
  • Museum bietet: Führungen für geistig Geforderte
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Führungen für Hörbehinderte
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Führungen für Menschen mit demenziellen Veränderungen
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Führungen für Senioren
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  • Museum bietet: Führungen für Gehbinderte
  • Museum bietet: Publikationen
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Abends geöffnet

Im Spielrausch: Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern
19.08.2017 - 04.02.2018

Ausstellung

Beschreibung

Die Welt des Spielens ist voll von Sieg und Niederlage, Jagd und Verfolgung oder Rätsel und Eroberung. Avatare, Puppen sowie Spielfiguren agieren als Stellvertreter auf Bildschirmen, Bühnen und Brettern. Diese Figuren bringen ein Set an Fähigkeiten und Eigenschaften mit und erlauben den Spielenden Freiräume und Superkräfte.

Die Ausstellung „Im Spielrausch“ stellt genau diese Mechanismen aus und präsentiert die kulturelle Verortung von Spielen, ihre Funktion ebenso wie ihre historische Entwicklung anhand real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfiguren, Spielfeldern, Screenshots, Trailern, Requisiten oder Textbücher.

Die Schau ist in sechs thematisch unterschiedliche Levels unterteilt und eröffnet durch überraschende Gegenüberstellungen neue Perspektiven auf die verschiedenen Spielwelten. Im Level „Verwandlung & Verkörperung“ tauchen die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Rollenspiele ein. Action-Rollenspiele wie „Diablo III“ für Computer und Konsolen knüpfen dabei an ein reiches Repertoire älterer und neuerer (Spiel-)Figuren an. Schon im 19. Jahrhundert lieferte das Papiertheater (Toy-Theatre) Kataloge und Schnittbögen mit definierten Figuren. Auch traditionelle Masken, Handpuppen oder Marionetten bieten wie Avatare ein Spiel jenseits gewohnter körperlicher und sozialen Rollen.

Das Level „Macht & Abstraktion“ manifestiert sich wie in keinem anderen Spiel im Schachspiel. Lange Tradition haben Spielzeugsoldaten aus Zinn oder Papier. Ein schachbasiertes Kriegsspiel mit Spielbrett und Papierfiguren entwickelte 1780 der Braunschweiger Mathematiker Johann C. L. Hellwig, das 1812 für Friedrich Wilhelm III. zu einem umfangreichen Spieltisch erweitert wurde. Machtinsignien, die das Spielgeschehen auf Barockbühnen krönten, finden sich wiederum in Strategiespielen für den Computer wie „Crusader Kings 2“ wieder, deren Spieloberfläche von Machtsymbolen eingerahmt ist.

Zum Wesen des Spielens gehören Spielfreude und Ausgelassenheit genauso wie der spielerische Rausch und der Exzess. Diese vermeintlichen „Schattenseiten“ des Spiels werden im Level „Rausch & Exzess“ beleuchtet. Die Kostümfigurinen Basil Crages für das sogenannte „Rausch-Ballett“ von 1909 stehen stellvertretend für die Ausgelassenheit und den rauschhaften Konsum in den Cabarets und Music Halls des frühen 20. Jahrhunderts. Im Clip von Robbie Cooper wird durch einen Perspektivenwechsel die tunnelhafte Sogwirkung von Videospielen verdeutlicht. Er zeigt ›versunkene‹ jugendliche Spieler aus einer Frontalansicht. Dabei sind die jeweils dazugehörenden Computerspiele nur als Ton präsent.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln.

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