Stadt Köln, ab 13.12.2018, 30 Tage

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Schatten im Blick?

28.09.2018 - 13.01.2019
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

34 x Design

27.10.2018 - 27.01.2019
Museum Ludwig

Alexander von Humboldt. Fotografie und sein Erbe

13.10.2018 - 27.01.2019
Museum für Ostasiatische Kunst Köln

Alles unter dem Himmel. 40 Jahre Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher

18.11.2018 - 30.06.2019
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Andy Warhol – Pop goes Art

01.09.2018 - 24.03.2019
Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Bodenschätze. Archäologie in Köln

20.07.2018 - 31.12.2018
Museum Schnütgen - Kunst des Mittelalters

Der Samsonmeister und seine Zeit. Skulptur der Romanik im Rheinland

06.06.2018 - 06.01.2019
Museum Ludwig

Doing the Document. Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart (Die Schenkung Bartenbach)

31.08.2018 - 06.01.2019
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Es war einmal in Amerika - 300 Jahre US-amerikanische Kunst

23.11.2018 - 24.03.2019
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode

12.10.2018 - 24.02.2019
Museum Ludwig

Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife

15.09.2018 - 31.01.2019
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Gert Weigelt. Autopsie in Schwarz/Weiß

23.03.2018 - 27.01.2019
Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Kabinettausstellung: Geformt mit göttlichem Atem. Antike Glaskunst aus einer Kölner Privatsammlung

05.10.2018 - 30.12.2018
Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz – Zeitenwende(n). Aufbruch und Umbruch zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus

10.01.2019 - 24.03.2019
Kölnisches Stadtmuseum

KÖLN 68! Protest. Pop. Provokation.

20.10.2018 - 24.02.2019
Skulpturenpark Köln

KölnSkulptur #9

15.10.2017 - 30.06.2019
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Raum 1: August Sander – Meisterwerke Photographien aus "Menschen des 20. Jahrhunderts"

07.09.2018 - 27.01.2019
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Raum 2: Blick in die Sammlungen: Hugo Erfurth – Bildnisse

07.09.2018 - 27.01.2019
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Raum 3: August-Sander-Preis 2018: Francesco Neri: Farmers – Photographien 2009–2018

07.09.2018 - 27.01.2019
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Sonntag des Lebens - Lifestyle im Barock

13.07.2018 - 30.06.2019
Museum Schnütgen - Kunst des Mittelalters

Unter der Lupe

13.11.2018 - 30.06.2019
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

„Überall Luthers Worte…“ Martin Luther im Nationalsozialismus

16.11.2018 - 24.02.2019

makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Besucheranschrift

An der Rechtschule
50667 Köln

Postanschrift

An der Rechtschule
50667 Köln

Tel.:

(0221) 22123860 oder 22126714

Fax:

(0221) 22123885
  • Museum bietet: Newsletter
  • Museum bietet: Führungen für Gehbinderte
  • Museum bietet: Publikationen
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Führungen für Familien
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Abends geöffnet
  • Museum bietet: Führungen für geistig Geforderte
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Führungen für Kinder/Jugendliche
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Führungen für Hörbehinderte
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Führungen für Menschen mit demenziellen Veränderungen
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Führungen für Senioren

Im Spielrausch: Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern
19.08.2017 - 04.02.2018

Ausstellung

Beschreibung

Die Welt des Spielens ist voll von Sieg und Niederlage, Jagd und Verfolgung oder Rätsel und Eroberung. Avatare, Puppen sowie Spielfiguren agieren als Stellvertreter auf Bildschirmen, Bühnen und Brettern. Diese Figuren bringen ein Set an Fähigkeiten und Eigenschaften mit und erlauben den Spielenden Freiräume und Superkräfte.

Die Ausstellung „Im Spielrausch“ stellt genau diese Mechanismen aus und präsentiert die kulturelle Verortung von Spielen, ihre Funktion ebenso wie ihre historische Entwicklung anhand real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfiguren, Spielfeldern, Screenshots, Trailern, Requisiten oder Textbücher.

Die Schau ist in sechs thematisch unterschiedliche Levels unterteilt und eröffnet durch überraschende Gegenüberstellungen neue Perspektiven auf die verschiedenen Spielwelten. Im Level „Verwandlung & Verkörperung“ tauchen die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Rollenspiele ein. Action-Rollenspiele wie „Diablo III“ für Computer und Konsolen knüpfen dabei an ein reiches Repertoire älterer und neuerer (Spiel-)Figuren an. Schon im 19. Jahrhundert lieferte das Papiertheater (Toy-Theatre) Kataloge und Schnittbögen mit definierten Figuren. Auch traditionelle Masken, Handpuppen oder Marionetten bieten wie Avatare ein Spiel jenseits gewohnter körperlicher und sozialen Rollen.

Das Level „Macht & Abstraktion“ manifestiert sich wie in keinem anderen Spiel im Schachspiel. Lange Tradition haben Spielzeugsoldaten aus Zinn oder Papier. Ein schachbasiertes Kriegsspiel mit Spielbrett und Papierfiguren entwickelte 1780 der Braunschweiger Mathematiker Johann C. L. Hellwig, das 1812 für Friedrich Wilhelm III. zu einem umfangreichen Spieltisch erweitert wurde. Machtinsignien, die das Spielgeschehen auf Barockbühnen krönten, finden sich wiederum in Strategiespielen für den Computer wie „Crusader Kings 2“ wieder, deren Spieloberfläche von Machtsymbolen eingerahmt ist.

Zum Wesen des Spielens gehören Spielfreude und Ausgelassenheit genauso wie der spielerische Rausch und der Exzess. Diese vermeintlichen „Schattenseiten“ des Spiels werden im Level „Rausch & Exzess“ beleuchtet. Die Kostümfigurinen Basil Crages für das sogenannte „Rausch-Ballett“ von 1909 stehen stellvertretend für die Ausgelassenheit und den rauschhaften Konsum in den Cabarets und Music Halls des frühen 20. Jahrhunderts. Im Clip von Robbie Cooper wird durch einen Perspektivenwechsel die tunnelhafte Sogwirkung von Videospielen verdeutlicht. Er zeigt ›versunkene‹ jugendliche Spieler aus einer Frontalansicht. Dabei sind die jeweils dazugehörenden Computerspiele nur als Ton präsent.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln.

Download Kalenderdaten:

Kalender